Sie trinken mehr, als Sie eigentlich wollten? Sie nehmen Medikamente oder Drogen, obwohl Sie aufhören wollten? Oder Sie fragen sich einfach: „Bin ich überhaupt betroffen?“ Sie müssen diese Frage hier nicht beantworten – aber Sie sind an der richtigen Stelle, um sie in Ruhe zu klären.
Woran erkenne ich, dass ich Hilfe brauchen könnte?
Es gibt kein einzelnes Anzeichen, das „Sucht“ beweist. Häufig berichten unsere Mitglieder aber von ähnlichen Erfahrungen:
- Der Konsum nimmt mehr Raum im Alltag ein, als eigentlich gewollt.
- Vorsätze, weniger oder gar nicht mehr zu konsumieren, halten nicht lange.
- Andere Menschen (Familie, Freunde, Kollegen) sprechen das Thema an.
- Es entstehen Schuldgefühle oder das Bedürfnis, den Konsum zu verheimlichen.
- Der Konsum wird genutzt, um mit Stress, Angst oder schwierigen Gefühlen umzugehen.
Wenn Ihnen auch nur ein Punkt bekannt vorkommt, ist das kein Urteil – sondern ein guter Grund, einmal unverbindlich vorbeizuschauen.
Sie müssen nicht „fertig“ sein, um zu kommen
Ein weit verbreitetes Missverständnis: Man müsse zuerst abstinent sein, um in eine Selbsthilfegruppe zu kommen. Das Gegenteil ist der Fall – viele unserer Mitglieder waren bei ihrem ersten Besuch noch mitten im Konsum. Der Freundeskreis ist genau der Ort, an dem Sie den Weg dorthin gemeinsam mit anderen gehen können, die das Gleiche erlebt haben.
Was der Freundeskreis Fulda-Nord Ihnen bietet
- Ein offenes Ohr von Menschen, die selbst betroffen waren oder sind – auf Augenhöhe, ohne erhobenen Zeigefinger.
- Anonymität: Ein Vorname genügt, niemand muss sich registrieren.
- Keine Kosten, keine Wartezeit, kein Therapieplatz-Antrag.
- Regelmäßige Gruppentreffen in Fulda, offen für Menschen aus Fulda, Petersberg, Hünfeld, Schlitz und Umgebung.
Sie müssen nichts entscheiden, bevor Sie da waren. Lesen Sie gerne zuerst, was Sie beim ersten Besuch erwartet – oder rufen Sie uns direkt an.