Ihr Partner, Ihr Kind, ein Elternteil oder ein guter Freund trinkt oder konsumiert – und Sie wissen nicht mehr, wie Sie damit umgehen sollen? Sie sind nicht allein. Angehörige von suchtkranken Menschen tragen oft eine unsichtbare Last: Sorge, Wut, Schuldgefühle, Erschöpfung – häufig alles gleichzeitig.
Sie sind nicht die Ursache – und nicht die Lösung
Viele Angehörige versuchen jahrelang, die Sucht eines geliebten Menschen zu kontrollieren, zu verstecken oder zu „reparieren“. Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus unserer Gruppenarbeit: Sie haben die Sucht nicht verursacht, Sie können sie nicht kontrollieren, und Sie können sie nicht heilen. Was Sie aber können: für sich selbst sorgen – und genau dabei unterstützen wir Sie.
Der Freundeskreis begleitet Abhängige und Angehörige gleichermaßen
Das ist keine Floskel, sondern gelebtes Leitbild: Angehörige sind bei uns ausdrücklich willkommen – ob Ihr Angehöriger selbst zu uns kommt oder nicht. Sie müssen nicht warten, bis der oder die Betroffene „bereit“ ist. Ihr eigener Weg zählt genauso.
Was Sie bei uns finden
- Austausch mit anderen Angehörigen, die ganz ähnliche Situationen erleben.
- Verständnis ohne Bewertung – niemand wird Ihnen sagen, was Sie „hätten tun sollen“.
- Erfahrungswissen zum Umgang mit Co-Abhängigkeit, Grenzen setzen und Selbstfürsorge.
- Anonymität und Kostenfreiheit – wie für alle unsere Angebote.
Häufige Fragen von Angehörigen
Muss mein Angehöriger auch zur Gruppe kommen?
Nein. Viele Angehörige besuchen die Gruppe, ohne dass der oder die Betroffene selbst teilnimmt – das ist ausdrücklich in Ordnung.
Was, wenn ich nur zuhören möchte?
Auch das ist völlig in Ordnung. Niemand muss beim ersten Besuch etwas erzählen.
Bleibt das, was ich erzähle, vertraulich?
Ja. Verschwiegenheit ist eine Grundregel unserer Gruppenarbeit.
Der erste Schritt ist oft der schwerste – für Angehörige genauso wie für Betroffene. Lesen Sie gerne, was Sie beim ersten Besuch erwartet, oder rufen Sie uns einfach an.