So fing alles an…..

Jetzt noch bewerben: Frist für den Ideen-Wettbewerb „Ehrenamt 4.0“ endet in Kürze

Noch bis zum 5. September läuft die Ausschreibungsfrist des diesjährigen Ideen-Wettbewerbs „Ehrenamt 4.0“. Nutzen Sie die Chance und bewerben Sie sich mit Ihren digitalen Lösungen im und für das Ehrenamt! Gesucht werden Organisationen, Projekte oder Initiativen, die ehrenamtlich getragen sind und digital oder mit digitaler Unterstützung neue Wege beschreiten.

Die eingehenden Bewerbungen und Vorschläge werden durch eine unabhängige Jury bewertet. Die Preisverleihung durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer findet im Rahmen einer Feierstunde am 12. November 2022 in der Staatskanzlei in Mainz statt.

Darauf hin haben wir uns beworben…..

Ehrenamt 4.0

Gut zwei Jahre Corona bedingte Einschränkungen. Was bedeutete

das für die Suchtselbsthilfe?  Keine „ normalen“ Gruppenstunden am Anfang. 

 Aber die Umstände mit Home-Office, Homeschooling…..legten in vielen Familien das

 Problem der Suchtmittelabhängigkeit, egal von wem, offen.

– Es gab vermehrt Hilferufe per Telefon.

– Die Suchtberatungsstellen waren überlastet.

– Jetzt war die Initiative der Gruppenbegleiter*innen in den Selbsthilfegruppen

   gefragt.

     – Präsenz in den regionalen Zeitungen mit Artikeln über Sucht, Hilfsangebote für Angehörige, Hinweise wie wir zu erreichen waren.

      – Gespräche mit den Hausherren der Gruppenräume, das wir uns so schnell wie möglich wieder Corona konform „ zur normalen Gruppenstunde „ treffen konnten.

      – über Whats App Gruppenstunde gemacht, immer wieder Kontakt mit den Gruppenmitgliedern gehalten..

     –  oder das digitale Netzwerk (Videokonferenz)  zur Gruppenstunde genutzt.

     —  doch viele hatten gar nicht die Gerätschaften dafür. Also musste auch dort improvisiert werden.

     – „ das kann ich nicht, das verstehe ich nicht“ wurde durch telefonische Hilfe entkräftet

     – Laptops wurden von Familienangehörigen eingerichtet.

     – es war ja auch eine finanzielle Frage: kann ich mir einen Laptop leisten?

     – und vor allem auch die „ neuen Hilfesuchenden“ mit einzubinden war eine der wichtigsten Arbeiten.

     – „nicht schauen was nicht geht, sondern schauen was ist machbar“ war der Satz, der uns immer wieder angespornt hat.

   – einfach bei den Hilfesuchenden vorbeifahren und mit Abstand miteinander reden             ( Benzin war ja da noch billig)

   – sich in der Natur treffen , zusammen mit Abstand spazieren gehen und reden

   –  Dank der Initiative der Gruppenbegleiter*innen gab es nur wenige Rückfälle

   –  und trotz Einschränkungen konnten auch viele neuen Hilfesuchenden abstinent oder clean werden.

   –  digital ist es auch möglich, der Vereinsamung vieler älterer Gruppenmitglieder entgegen zu wirken, sie in der Abstinenz zu unterstützen und am sozialen Leben teilnehmen zu lassen.

Und das passierte:

                        Zur Preisverleihung laden wir Sie herzlich ein.

                                                 12.November 2022

                                               10:00 Uhr- 12:00 Uhr

                                            Festsaal der Staatskanzlei,

                                  Peter-Altmeier-Allee 1, 55116 Mainz

Laudatio:   Nicht schauen was nicht geht, schauen was geht und tun!

Da durch Einschränkungen während der Corona-Pandemie oftmals keine Gruppenstunden in der Suchtkrankenhilfe in Präsenz stattfinden konnten, hat der „Freundeskreis Westerwald, Verein für Suchtkrankenhilfe“ virtuelle Gruppenstunden durchgeführt und dadurch den Kontakt zu den Gruppenmitgliedern gehalten. Rückfälle konnten vermieden und weitere Hilfesuchende eingebunden werden.


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