Das war unser diesjähriges Thema beim Frauenfrühstück. Frau T. Schmidt, ehemalige Suchttherapeutin der Kliniken Wied, war unsere Referentin. Sie erklärte uns ,das diese Selbstbestimmung in der Partnerschaft für uns Frauen noch gar nicht so lange selbstverständlich ist.
Erst seit 50 Jahren gibt es die Gleichberechtigung der Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechtes, seit 1969 ist eine verheiratete Frau erst geschäftsfähig und seit 1977 darf eine Frau erst ohne Erlaubnis Ihres Mannes arbeiten.
Jetzt ging Frau Schmidt auf die Maslow`sche Bedürfniss- Pyramide ein.

Es war ein schwieriges und breit gefächertesThema was wir uns ausgesucht hatten.
Jeder für sich erarbeitete in einem Wertequadrat seine Talente und die daraus eventuell entstehende Übertreibung , den positiven Gegenwert und auch da die Übertreibung.

Interessant war auch die Ausarbeitung in wieviele Rollen ich als Frau schlüpfe:
Mutter, Tochter, Großmutter, Freundin, Putzfrau, Köchin, Ehefrau, Partnerin, Geliebte, Versorgerin, Seelentrösterin….Kann ich überall authentisch sein? Oder bin ich angemessen autentisch? Fragen, die sich jede Frau selbst beantworten muss. Wo ist es Selbstbestimmung und wo überschneidet es sich mit dem Rollenmuster?
Erziehung und Sozialisation bestimmen mein „Frau“ sein.
Unsicherheit, Unzufriedenheit, kritische Rückmeldungen, mangelndes Selbstwertgefühl behindern meine “ Selbstbestimmung“.
Über allem aber steht die Eigenverantwortung, egal was ich tue.
Freiheit und Verantwortung gehören untrennbar zusammen!
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