Der ausgebildete Suchttherapeut Dennis Roth ging vor den Gästen des Freundeskreises Westerwald auf aktuelle Ergebnisse der Forschungen zum Thema Sucht ein und wies eindrücklich darauf hin, dass das Thema aus mehreren Perspektiven zu behandeln sei. Vor allem wies er auf die Auswirkungen von Abhängigkeit hin und zeigte auf, dass die klassischen Wege aus der Abhängigkeit von Suchtmitteln mit weiterer Betreuung vor allem durch die Selbsthilfegruppen unterstützt werden müssen.
„Vielfalt ist der Gegenspieler von Sucht“, lautete seine eindrückliche Feststellung. Um den Heilungsprozess nach der Abhängigkeit erfolgreich zu gestalten, bedarf es nach Dennis Roths Einschätzung folgender Rahmenbedingungen: 1. Vertrauen in den Nachsorge-Therapeuten, 2. ausreichend Bewegung (mindestens 3 x 15 Minuten gehen) und 3. hilfreiche Sozialkontakte (z. B. über die Selbsthilfegruppen).
Es war eine gelungene informative Veranstaltung. Danke an alle Mitwirkenden.
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