Interessierte für die Selbsthilfe begeistern, für eine Mitarbeit motivieren und neue Formen der Selbsthilfe entwickeln, das waren die Kriterien nach denen der Förderverein Respekt einen Preis von 10000€ dotiert hatte. Was sollten wir einreichen? Mitmachen war klar, aber womit? Was für ein Slogan könnte Aufmerksamkeit erregen? “ Raus aus der Anonymität- Mit Mut ins bunte Leben“ ! Abstinent lebende Menschen sollten sich frei und offen zu Ihrer Abhängigkeit bekennen können. Ohne Angst, Scham oder als willensschwach abgestempelt zu werden. Es sollte sich keiner entschuldigen müssen nur weil er keinen Begrüßungssekt, kein Feierabendbier oder sonstige Alkoholika trinken möchte. So entstand die Idee an einem Karnevalsumzug im Westerwald mit Wagen und Fußgruppen teilzunehmen. Zu zeigen, wir können feiern, lustig sein ohne irgendwelche Dopingmittel einzunehmen. Ohne jedoch mit erhobenem Zeigefinger auf den Alkohol zu zeigen, aber mit der Botschaft: wir sind da, wenn dein Leben in irgendeiner Weise aus dem Ruder läuft.
Die Idee wurde von der Jury, Nina Roth( Referatsleitung Suchtprävention der LZG für Gesundheitsförderung in RLP, Hanne Wiesenmaier-Löhr( Wekiss) sowie Vertretern von AA und Alanon als so gut befunden, das uns die Drogenbeauftragte der Landesregierung, Sabine May, einen Scheck überreichte. Wir bedanken uns bei dem Förderverein Respekt, aber auch bei unseren Mitgliedern, die so offen mit Ihrer Abhängigkeit umgehen. ( Bild folgt)

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